Ich nehme meinen Weg wieder auf

Ich versuche meine jetztige Situation, meinen Stolperstein auf meinem Weg, weg zu räumen und meinen Weg fort zusetzen.

 

Ich bin eine 44 jährige "Mitten im Leben" stehende Mutter und Ehefrau. So würde man es von "Aussen" sehen. Seit ein paar Tagen ist alles anders....klar ich steh mitten im Leben...bin gesund...aber lebe mit unglaublichen Emotionen....

Ich bin grad etwas überfordert-ich habe noch nie geblogt- aber ich finde garade heraus ob es eine Art von Verarbeitung sein kann.

 

Wo fange ich an?

 

Am Besten vorne. 

 

Also Geburt- Kindergarten-Schule- Ausbildung.

 

Alles mit, wie mir heute "Bewusst" geworden ist, vielen Stolpersteinen-die ich aber nie so wirklich gesehen habe- oder nicht wollte.

 

Ich habe mit 22 Jahren meinen Mann kennen gelernt, haben uns dann 5 Jahre später das "Ja" Wort gegeben und unsere erste Tochter bekommen. Eine, wenn ich zurück denke schöne und glückliche Zeit. Drei Jahre später kam unsere zweite Tochter auf die Welt- alles war gut und die Freude war groß.

Wir waren eine glückliche Familie-bis zu dem Zeitpunkt als mein Mann seinen Job verlor und nach kurzer Zeit eine andere Arbeit aufnahm- nicht in seinem erlernten Beruf, aber alles war soweit okay.

Im gleichen Jahr kam ein sehr großer Stolperbrocken...ich konnte von heute auf Morgen meine Füße nicht spüren-ich konnte laufen aber ich hatte das Gefühl ich geh auf Watte ohne jeglichen Gegendruck von unten.

Diagnose war Syringomyelie. Etwas im Spinalkanal drückt die Nervenbahnen zu den Beinen ab....

Viele ätzende Untersuchungen sind gemacht worden-heute denke ich anders darüber und ich hätte einige Unterschriften für die Versuche nicht gegeben.

 

Nach 14 Tagen im Kinikum bin ich entlassen worden..."Damit müssen Sie leben" wir würden Sie gern in die Psychatrie überweisen-denn einige Symptome lassen sich nicht erklären....

 

Ich bin nach Hause mit viel Eigeninitiative, wie einen Spezialisten zu suchen-Selbsthilfegruppen zu suchen etc. Es ging bergauf und diese "Wattegefühl" war weg.

 

Ich bin zur Krankengymnastik gegangen-habe Sport betrieben und nicht meinen Kopf hängen lassen.

Einige Jahre später es muss so ziemlich vor 4 Jahren gewesen sein-konnte ich vor Schmerzen durch Verkrampfungen und Verspannungen morgens kaum mehr aus dem Bett.

 

Es musste für mich etwas geben-ich war mir sicher-was man nicht verstehen kann-jedenfalls damals nicht- eine Alternative/ Energetische Heilmethode....

 

Da sind wir nun angekommen, auf meinem Weg.....